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Endodontie
(umgangssprachlich: "Nerv ziehen" /Wurzelkanalbehandlung)


Die Technik der Entfernung des entzündeten Zahnnervs aus der Zahnwurzel, der Desinfektion der Nervhöhle und dem anschließenden Auffüllen des Nervkanals mit einem speziellen Harz (Guttapescha), hat sich in den letzten Jahren stark weiter entwickelt.

Das heutige Ziel einer WKB ist nicht mehr nur die möglichst schnelle Schmerzfreiheit mit einer Wurzelfüllung minderer Qualität, sondern die qualitativ erfolgreichste Ausführung jedes einzelnen Behandlungsschrittes.

Das Ziel ist dabei, die für eine Entzündung des Zahnnervs und damit für die oft starken Schmerzen ursächlichen Bakterien aus dem Nervkanal abzutöten und durch eine hochwertige Füllung des Nervkanals eine erneute Einwanderung von Bakterien zu verhindern.

Denn bei einer bereits fortgeschrittenen Entzündung des Nervs können Bakterien sogar im umliegenden Knochen gefunden werden, was in extremen Fällen zu einer Auflösung des Knochens, zur Eiterbildung und damit zu einem Abszess („dicke Backe“) führen kann.

Die rasche Ausbreitung der Bakterien kann in diesem sehr fortgeschrittenen Stadium zu einer Beeinträchtigung verschiedener Organe (z. B. Herz) führen.

Die Wurzelkanalbehandlung setzt sich zusammen aus fünf Schritten:

1 Eröffnung des Zahnes und Auffinden der Kanäle
2 Längenbestimmung der Kanäle
3 Erweiterung der Nervkanäle mittels speziell entwickelter neuwertiger Feilen
4 Gründliche Desinfektion der Wurzelkanäle mittels spezieller Spüllösungen (z. B. Natriumhypochlorid, EDTA, Chlorhexidin) oder medizinische Einlagen – (Calciumhydroxid) – mit dem Effekt der Bakterienabtötung und deren Entfernung
5 Dichte Auffüllung der Nervkanäle mit eine speziellen Harz


Wurzelkanalbehandlung oder Implantat?

Diese Frage ist von ganz entscheidender Bedeutung und sollte von Patient und Behandler einvernehmlich entschieden werden.

Von Bedeutung sind dabei:


Anamnese (Krankengeschichte) des Patienten
Wie viele Zähne sind noch vorhanden
Stadium des bakteriellen Befalls des Zahnes – je mehr Bakterien, um so größer ist die Gefahr für Knochen und Körper und um so eher ist es ratsam, den Zahn zu entfernen
Risiken/Erfolgschance einer WKB (vermindert bei z. B. stark gekrümmter Kanalform, stark kariösem Zahn, bereits wurzelgefüllten Zähnen)
Parodontitis (Knochenrückzug/Zahnlockerung), wenn der Knochenrückzug stark vorangeschritten ist und z. B. bei Seitenzähnen bereits der Raum zwischen den Zahnwurzeln freiliegt, sollte eine Extraktion des Zahnes angedacht werden.
Risse oder Spalten in der Zahnsubstanz
 
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